Ich habe ein neues Stück geschrieben. Es heißt „Rabimmel Rabammel Rabumm“ und könnte, so hoffe ich, doch ziemlich lustig werden. Premiere ist erst im Herbst. Aber wir nutzen die Sonne und arbeiten auf der Terrasse meiner Schwester Ellen Schaller, die – Zufälle gibt’s – auch die Regisseurin ist. Mein Kollege Hannes Sell spielt „Malte“, einen engagierten Lehrer, der bei mir („Mateo“) einzieht, weil ihn seine Frau rausgeschmissen hat. Auch wenn er, Malte, das anders sieht. Ach was soll’s, ich kopiere Ihnen einfach mal den Pressetext, damit Sie sich was darunter vorstellen können:

RABIMMEL RABAMMEL RABUMM
Zwei Männer retten die Welt

Treffen sich zwei. Sagt der Eine zum Anderen: »Meine Frau braucht Raum für sich.« Was wie ein Witz beginnt, wird für den Anderen zum Albtraum. Denn kaum beim Anderen eingezogen, zeigt der Eine dem Anderen, wie er ab jetzt zu leben hat: Gendergerecht, verpackungsfrei, vegan! Sprachsensibel und woke! Und weil der Andere sich nicht ändern will, klebt sich der Eine auf den Fußboden.
Sie kennen diese Debatten von zuhause? Die neue Kabarettkomödie von Philipp Schaller holt den Streit vom Küchentisch auf die Bühne der Herkuleskeule, treibt den Irrwitz auf die Spitze und findet doch keine Antworten. Dass es dabei hochmusikalisch zugeht, dafür sorgen die Musiker Jens Wagner und Volker Fiebig – mit neuen Beats und so virtuos, da macht sogar Streiten Spaß. Regie führt die Kabarettistin Ellen Schaller, die sich mit ihrer ganzen Erfahrung so ins Zeug legt, dass sie am liebsten mitspielen möchte. Darf sie aber nicht, denn es ist ein Stück für zwei: Hannes Sell und Philipp Schaller.

Übrigens, am 4. Oktober machen wir eine öffentliche Generalprobe – wer dabei sein möchte, kann sich ab September auf der Homepage der Herkuleskeule Dresden eine preiswerte Karte dafür kaufen.