Mit vollen Hosen sitzt man weicher

Die Zeit ist reif für Philipp Schallers erstes Soloprogramm.

Im Duo mit Erik Lehmann hat er im gefeierten Programm der Dresdner Herkuleskeule „Wir geben unser Bestes!“ ausgiebig Bühnenblut geleckt und in seiner Kult gewordenen Late-Night-Show neue Formen der Satire gesucht und damit auch wieder junges Publikum ins politische Kabarett gelockt. Als Autor schreibt er seit Jahren für Kabarettisten wie Gisela Oechelhaeuser, Michael Frowin und Ellen Schaller, war jahrelang Stammautor der Herkuleskeule und hat den Kollegen von Distel, Pfeffermühle, academixer uva. die Texte für ihre Erfolge geliefert.

Schaller bezieht Stellung, überspitzt, ätzt. Ob knallböse Hirnakrobatik oder quietschblöde Rumalberei –  Schaller zielt auf den Kopf und trifft ins Zwerchfell.

Die Presse behauptet: „intelligent, betörend“, verortet ihn aber auch schon mal „an der Grenze der Geschmacklosigkeit“. Schaller „steht für außergewöhnliche Erzählperspektiven {…}, lässt nicht locker {…}, ohne sich dabei Gedanken zu verbieten.“ (Leipziger Volkszeitung)

Für seine Arbeit als Satiriker wurde er mit dem Kleinkunstpreis der Bundesvereinigung Kabarett ausgezeichnet.

„2017 – Wir haben Angst. Vor den Atomkoffern sitzen Soziopathen, in den Schlauchbooten sitzen Flüchtlinge, die AfD sitzt in den Köpfen, die EU sitzt in der Klemme, das Misstrauen gegen die Presse sitzt tief und Terroristen sitzen in LKWs. Wir sitzen zu Hause und die Regierung empfiehlt uns, Vorräte anzulegen. Mit vollen Hosen sitzt man weicher.“

Regie: Gisela Oechelhaeuser

Pressezitate:

„Mit Charme, Witz und Chuzpe bringt Schaller sein Programm über die Rampe. (…) Die Pointen sitzen, sind hochpolitisch und weisen über den Tag hinaus. (…) Schaller stellt sich janusköpfig: Links haut er eine These raus, rechts widerlegt er sie. Er versteht sich als Aufklärer, ohne belehrend zu sein.“ (Sächsische Zeitung, 10.10.17)

„Er nimmt die Dinge bitteböse, fast zynisch aufs Korn. (…) verpackt in abgründige Texte, mal bitter, mal urkomisch, die den Abend sehr kurzweilig werden lassen.“ (Dresdner Morgenpost, 09.10.17)

„Eingestandene Ratlosigkeit, dem Empfinden nach schwindende Chancen, sich einzubringen, sind das eigentliche Thema, an dem sich Schaller abarbeitet. (…) Er stellt sich selbst in Frage, lässt den Zuhörer oftmals im Unklaren, was seine eigene Position sein könnte, und nötigt damit sein Gegenüber, sich ein eigenes Bild zu machen.“ (DNN, 09.10.17)

 


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