Philipp Schaller

… ist politischer Kabarettist und Autor. Die Presse streitet noch, ob seine Satire „intelligent, betörend“, „brillant“ oder „an der Grenze zur Geschmacklosigkeit“ ist. Die Zuschauer streiten sich, ob „man darüber lachen darf“ und warum sie trotzdem alle so gelacht haben. Manche ärgern sich auch, dass sie gelacht haben. Wenigstens streiten und ärgern sie sich. Solange sie hinterher lachen, ist Schallers Ziel erreicht: Die Störung der Totenruhe.

Mehr über Philipp Schaller erfahren Sie bei Wikipedia.


Neuigkeiten

Eintrag bei Wikipedia

Berühmt ist man, wenn ein anderer einen Wikipedia-Artikel über einen verfasst. Diese Ehre machte mir die Berliner Autorin Elke Koepping, die – wie ich finde – einen tollen Text zu mir geschrieben, und sich außerdem die Mühe gemacht hat, Zitate, Belege und Quellen zusammenzutragen, damit die strenge Wikipedia-Gemeinde die Wichtigkeit meiner Person, und damit den lexikalischen Eintrag als notwendig erkennt.

Schreibtage in Augsburg

War fünf Tage in Augsburg im Grandhotel Cosmopolis, und habe dort am Stück gearbeitet, was ich mit Michael Frowin schreibe und welches im Juni in der Herkuleskeule Dresden Premiere haben wird.

Eremit ab Hals aufwärts

Künstlerische Leitung Herkuleskeule Dresden

Nun ist es öffentlich: Ab Januar 2020 übernehme ich die künstlerische Leitung der Herkuleskeule Dresden – ein Jahr vor dem 60-jährigen Geburtstag des Hauses. Ich bin glücklich, mit diesem Schritt die Zukunft des Hauses mit zu gestalten, in welchem vor vielen Jahren meine ersten Texte auf der Bühne vor echtem Publikum aufgeführt worden sind (was für mich damals wie heute aufregend ist, wenn Schreibtischideen plötzlich lebendig werden). Dresden ist meine Heimatstadt – und so wie Dresden politisches Kabarett nötig hat, hat das politische Kabarett auch Dresden nötig: Denn in Dresden bekommen Kabarettisten, Autoren wie Schauspieler, mit, wie dünn das Eis ist. Ignorieren geht nicht, wenn manche Zuschauer direkt vom Montagsspaziergang in den Saal kommen. Den Zeigefinger können wir stecken lassen. Besser besser streiten! Und ich finde es großartig, in einem Ensemble arbeiten zu können, das diesen Streit ausdrücklich will. Das ist – auch im Kabarett – nicht selbstverständlich.

Allerdings werde ich auch nach 2020 weiterhin als Solokabarettist arbeiten – in Dresden und auf jeder Kleinkunstbühne, die mich rauf lässt! Meine Auftritte sind mir wichtig geworden – nicht nur für meine Eitelkeit, sondern auch, um mich selbst in den Streit einmischen zu können.

Also, wir sehen uns! In der Keule und in Hinterposemuckel!

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