Lieber Herr Schaller,
Heute Abend waren Sie ja nur „Lückenfüller“ der erkrankten Herkuleskeule-Teams, und leider 😉 kam es gar nicht zum angesagten „Best-Of“ Programms. Aber Ihre gemachten „Vor- und Nachbemerkungen“ waren perfekt. Nicht nur der unsinnige Kampf um „politische Corectness“ in allen Lebenslagen und auf der Bühne, sondern eben die kluge kritische Sicht auf alltägliche Unsinnigkeiten in unserem aktuellen gesellschaftlichen Leben, vom System oder uns selbst gewünscht, wurden den leider zu wenigen Gästen drastisch und eindringlich vor die Augen und Ohren geführt. Dafür herzlichen Dank!
Wir fragen uns jedoch: Mit jetzt 44 Jahren stehen Sie etwa in der Mitte Ihrer beruflichen Laufbahn. Sie nannten große Vorbilder wie Georg Schramm, leider nicht Volker Pispers, Hnnaes Hüsch. Aber wie lange wollen Sie noch mehr oder weniger vergeblich Ihrem Publikum beim Denken auf die Sprünge helfen, ohne am Misserfolg zu verzewifeln, wie die genannten Anderen?
Ja, Sie wollen Ihre Gäste aus dem Totenschlaf wecken, und zum Demonstrieren gegen Politische Beschränkung der Meinungsfreiheit, regierungskonforme Berichterstattung in den Medien, offenkundig lügende Politiker in einem Kabinett des Fachkräftemangels aufrufen.
Aber ich sehe nur, dass leider dazu die breite Basis fehlt. Es geht dem Volk immer noch zu gut, um sich zu erheben!